Ein Auto ist nicht überall gleich viel wert.
Das ist der ganze Unterschied, und er ist weniger geheimnisvoll, als er klingt.
Der heimische Markt ist klein und wählerisch
Österreich hat rund fünf Millionen zugelassene Pkw und einen Gebrauchtwagenmarkt, der sehr genaue Vorstellungen hat: wenig Kilometer, jung, Pickerl, am liebsten Automatik und am liebsten aus erster Hand. Alles, was davon abweicht, wird nicht etwa billiger — es wird unverkäuflich. Ein Händler, der ein solches Fahrzeug hereinnimmt, hat es unter Umständen ein halbes Jahr am Platz stehen, und genau diese Zeit rechnet er in sein Angebot ein.
Anderswo gilt das Gegenteil
Es gibt Märkte, auf denen ein robuster Diesel mit hoher Laufleistung nicht das Problem ist, sondern das Produkt: gefragt, gut wartbar, mit vorhandenen Ersatzteilen und Werkstätten, die genau diese Motoren kennen. Dasselbe gilt für Fahrzeuge mit reparablem Unfallschaden, deren Instandsetzung dort zu anderen Kosten geschieht als hier. Wir verkaufen Ihr Auto nicht auf einen österreichischen Platz, also müssen wir auch nicht gegen österreichische Nachfrage kalkulieren.
Deshalb steht am Telefon eine andere Zahl
Wenn ein Eintauschangebot und unser Angebot weit auseinanderliegen, liegt das selten an Großzügigkeit und nie an einem Trick. Es liegt daran, dass zwei verschiedene Fragen beantwortet werden: „Was bekomme ich hier dafür?" und „Was ist es dort wert?". Bei manchen Fahrzeugen ist die Antwort dieselbe — dann sind auch wir nicht besser, und dann sagen wir das.
Und was das für Sie ändert: nichts
Für Sie bleibt es ein Verkauf in Österreich, an ein österreichisches Unternehmen, mit einem Kaufvertrag nach österreichischem Recht und der Abmeldung durch uns. Wohin das Fahrzeug danach geht, ist unsere Sache und unser Risiko. Sie haben mit Ausfuhr, Zoll oder ausländischen Behörden nichts zu tun und unterschreiben auch nichts in diese Richtung.
Was steht bei Ihnen?
Sagen Sie uns Marke, Baujahr und ungefähren Kilometerstand — wir sagen Ihnen, ob wir über dem liegen, was Sie bisher gehört haben.


